4. Wortwechsel am 19. Juli 2021

“Identitätspolitik” und Literatur

Kulturelle Aneignung: Wer darf für wen sprechen, wer darf über wen schreiben und wer darf was übersetzen?

Einladung zum Salon der Reihe „Wortwechsel. Gespräche über Literatur und Politik“ am 19.7.2021 von 19:00 bis 21:00 Uhr im Internationalen Garten hinter dem Festspielhaus HELLERAU, bei schlechtem Wetter im Nancy-Spero-Saal.

Wir führen seit einigen Jahren vermehrt Debatten, die sich um die Frage nach Herkunft, Geschlecht, Identität und die Korrektheit der Sprache drehen, die in Politik und Gesellschaft verhandelt wird. Wie und was in der Öffentlichkeit gesprochen wird, ist stärker in den Fokus allgemeiner Wahrnehmung gerückt, und diese Entwicklungen wirken auch in die  kulturellen, künstlerischen und nicht zuletzt literarischen Räume hinein.

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4. Wortwechsel am 19. Juli 2021

Kulturelle Aneignung? Wer darf für wen sprechen, wer darf über wen oder was schreiben und wer darf was übersetzen?

Save the date: Am 19. Juli wollen wir anlässlich der Debatte um die Übersetzung des Poems „The hill we climb“ von Amanda Gorman im Kulturgarten HELLERAU über das Thema Identitätspolitik und Literatur sprechen.

Wenn Sie mitdiskutieren möchten, schreiben Sie uns!

Weitere Informationen zur Veranstaltung gibt es demnächst.

3. Wortwechsel zu Literatur und Politik zum Nachschauen

Falls Sie nicht dabei sein konnten, können Sie den 3. Wortwechsel zu Literatur und Politik „Auf Eierschalen gehen? Über politisch korrektes Schreiben in der Literatur“ hier ansehen. Zu Gast waren Volha Hapeyeva und Nele Pollatschek, die Moderation hatte Cornelius Pollmer übernommen. Wir danken Marie-Theres Ueberlein für die technische Leitung und den Schnitt der Aufzeichnung.

3. Wortwechsel am 28. Oktober 2020

Auf Eierschalen gehen? Über politisch korrektes Schreiben in der Literatur

Einladung zum Online-Salon der Reihe „Wortwechsel. Gespräche über Literatur und Politik“ am 28.10.2020 von 19:30 bis 21:15 Uhr im Internet

“Politische Korrektheit” beinhaltet moralische Vorstellungen, die von manchen als Einengung, von anderen als Leitplanken respektvollen Umgangs verstanden werden. Der literarische Salon „Wortwechsel“ am 28.10.20 fragt von 19:30 Uhr bis 21:15 Uhr nach dem Einfluss der aktuellen Debatten über “politische Korrektheit” auf das künstlerische Schaffen von Schriftsteller*innen. Die Autorinnen Volha Hapeyeva und Nele Pollatschek diskutieren mit den Teilnehmer*innen des Online-Salons über heikle Fragen des Anstands in der Literatur, moderiert von Cornelius Pollmer (Schriftsteller und Journalist).

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Offener Brief an Dr. Jörg Bernig und die Mitglieder des Stadtrates Radebeul

Dresden, den 8. Juni 2020

Sehr geehrter Herr Dr. Bernig, sehr geehrte Damen und Herren des Stadtrates Radebeul,

als Literaturnetzwerk WortWechsel wenden wir uns an Sie, weil wir es uns zur Aufgabe gemacht haben, aktuelle Debatten kritisch zu begleiten, die das Verhältnis von Gesellschaft, Politik und Literatur betreffen. Die Mitglieder unseres Netzwerks sind mit vielen Radebeuler Künstlerinnen und Künstlern freundschaftlich und kollegial verbunden. Deshalb nehmen wir, sehr geehrter Herr Dr. Bernig, Anteil an der öffentlichen Diskussion um Ihre Wahl zum Kulturamtsleiter, die uns bewogen hat, Ihre Einlassungen der vergangenen Jahre zur Gegenwartsgesellschaft, zum politischen System und zur Kulturpolitik erneut zu lesen.

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Der Schriftsteller als Homo politicus – das Quiz geht weiter

Auch wenn die Ausgangsbeschränkungen inzwischen weitestgehend aufgehoben sind, werden wir das Quiz auf unbestimmte Zeit fortführen, wenngleich vielleicht nicht immer in täglicher Folge.

Die Einsendung aufschlussreicher Zitate, die Schriftstellerinnen als politisch interessierte und engagierte Menschen ausweisen, ist herzlich willkommen!

Hier geht es zum Zitat-Archiv.

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