3. Wortwechsel zu Literatur und Politik zum Nachschauen

Falls Sie nicht dabei sein konnten, können Sie den 3. Wortwechsel zu Literatur und Politik „Auf Eierschalen gehen? Über politisch korrektes Schreiben in der Literatur“ hier ansehen. Zu Gast waren Volha Hapeyeva und Nele Pollatschek, die Moderation hatte Cornelius Pollmer übernommen. Wir danken Marie-Theres Ueberlein für die technische Leitung und den Schnitt der Aufzeichnung.

3. Wortwechsel am 28. Oktober 2020

Auf Eierschalen gehen? Über politisch korrektes Schreiben in der Literatur

Einladung zum Online-Salon der Reihe „Wortwechsel. Gespräche über Literatur und Politik“ am 28.10.2020 von 19:30 bis 21:15 Uhr im Internet

“Politische Korrektheit” beinhaltet moralische Vorstellungen, die von manchen als Einengung, von anderen als Leitplanken respektvollen Umgangs verstanden werden. Der literarische Salon „Wortwechsel“ am 28.10.20 fragt von 19:30 Uhr bis 21:15 Uhr nach dem Einfluss der aktuellen Debatten über “politische Korrektheit” auf das künstlerische Schaffen von Schriftsteller*innen. Die Autorinnen Volha Hapeyeva und Nele Pollatschek diskutieren mit den Teilnehmer*innen des Online-Salons über heikle Fragen des Anstands in der Literatur, moderiert von Cornelius Pollmer (Schriftsteller und Journalist).

Volha Hapeyeva, geboren 1982 in Minsk, ist Autorin, Übersetzerin und Linguistin und wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Ihre Werke wurden in mehr als zehn Sprachen übersetzt. Ihre linguistische Forschung beinhaltet die Philosophie der Sprache, Körpersoziologie und Geschlechterfragen in Sprache und Kultur.

Nele Pollatschek wurde 1988 in Berlin geboren und studierte Englische Literatur und Philosophie in Heidelberg, Cambridge und Oxford. Für ihren Debütroman “Das Unglück anderer Leute” erhielt sie den Friedrich-Hölderlin-Förderpreis.

Wer mitdiskutieren möchte, kann sich bis zum 28.10.2020, 14 Uhr unter kontakt@wortwechsel-dresden.de anmelden und erhält einen Link zur Veranstaltung, die über den Videokonferenz-Dienst ZOOM stattfinden wird. Benötigt wird ein internetfähiges Gerät (PC, Laptop, Handy, Tablet) mit Kamera und Mikrofon. Wer einfach nur zuschauen möchte, kann den Livestream bei Facebook verfolgen, der über die Seite des Dresdner Literaturner e.V. geteilt wird. In das Thema einlesen können Sie sich hier.

Dieser Online-Salon ist eine Veranstaltung des Literaturnetzwerks Wortwechsel und wird durch die Kooperation mit dem Verein Dresdner Literaturner e.V.  sowie dem Erich Kästner Haus für Literatur ermöglicht. Für die Projektförderung danken wir der Landeshauptstadt Dresden.

Wir freuen uns, Sie am 28.10. bei ZOOM zu begrüßen und mit Ihnen zu diskutieren.

Mit herzlichen Grüßen

In Vertretung des Literaturnetzwerks Wortwechsel

Michael Bartsch, Beate Baum, Andrea O’Brien, Willi Hetze, Jayne-Ann Igel, Torsten König, Petra Schweizer-Strobel, Hans-Haiko Seifert, Ju Sobing, Justus H. Ulbricht, Noelle Waibel

Gefördert von der Landeshauptstadt Dresden.

Offener Brief an Dr. Jörg Bernig und die Mitglieder des Stadtrates Radebeul

Dresden, den 8. Juni 2020

Sehr geehrter Herr Dr. Bernig, sehr geehrte Damen und Herren des Stadtrates Radebeul,

als Literaturnetzwerk WortWechsel wenden wir uns an Sie, weil wir es uns zur Aufgabe gemacht haben, aktuelle Debatten kritisch zu begleiten, die das Verhältnis von Gesellschaft, Politik und Literatur betreffen. Die Mitglieder unseres Netzwerks sind mit vielen Radebeuler Künstlerinnen und Künstlern freundschaftlich und kollegial verbunden. Deshalb nehmen wir, sehr geehrter Herr Dr. Bernig, Anteil an der öffentlichen Diskussion um Ihre Wahl zum Kulturamtsleiter, die uns bewogen hat, Ihre Einlassungen der vergangenen Jahre zur Gegenwartsgesellschaft, zum politischen System und zur Kulturpolitik erneut zu lesen.

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Der Schriftsteller als Homo politicus – der Quiz geht weiter

Auch wenn die Ausgangsbeschränkungen inzwischen weitestgehend aufgehoben sind, werden wir den Quiz auf unbestimmte Zeit fortführen, wenngleich vielleicht nicht immer in täglicher Folge.

Die Einsendung aufschlussreicher Zitate, die Schriftstellerinnen als politisch interessierte und engagierte Menschen ausweisen, ist herzlich willkommen!

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Der Schriftsteller als homo politicus – ein Literaturquiz

Für die Dauer der Ausgangsbeschränkungen durch die Corona-Pandemie möchten wir Ihnen jeden Tag ein Zitat einer Schriftstellerin* vorstellen, das sie als politischen Menschen ausweist – und Sie dürfen raten, von wem und aus welchem Werk dieses Zitat stammt. Die Auflösung wird am nächsten Tag bekannt gegeben – in der Hoffnung, Sie auf den Autor neugierig gemacht und zum Weiterlesen angeregt zu haben.

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Gendergerechte Sprache und Diversität

Auch wenn wir in unseren Texten aus sprachlichen Gründen (Textfluss, Lesbarkeit, Redundanz…) im Allgemeinen nicht gendern, sondern stattdessen abwechselnd auf die weibliche oder männliche Form zurückgreifen, meinen wir selbstverständlich stets alle Menschen, gleich welchen Geschlechts!

1. Wortwechsel am 28. Januar 2019

Am Montag, den 28. Januar 2019 lädt Sie das Literaturnetzwerk „Wortwechsel“ herzlich zu einer Podiumsdiskussion über das Verhältnis von Literatur und Politik ein, die um 18:30 Uhr im Societätstheater (An der Dreikönigskirche 1a, 01097 Dresden) stattfinden wird. Es diskutieren Jana Simon und Simon Strauß, moderiert von Torsten König.

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