1. Wortwechsel am 28. Januar 2019

Am Montag, den 28. Januar 2019 lädt Sie das Literaturnetzwerk „Wortwechsel“ herzlich zu einer Podiumsdiskussion über das Verhältnis von Literatur und Politik ein, die um 18:30 Uhr im Societätstheater (An der Dreikönigskirche 1a, 01097 Dresden) stattfinden wird. Es diskutieren Jana Simon und Simon Strauß, moderiert von Torsten König.

Vor dem Hintergrund gegenwärtiger Debatten über den Zustand unserer Gesellschaft wird es u.a. um die Frage gehen, wie politisch Literatur derzeit ist bzw. sein sollte. Erleben wir eine Re-Politisierung der Literatur? Und betrachten Autor*innen und Publikum mit West- resp. Ostsozialisierung diese Debatten unterschiedlich?

Diese Veranstaltung bildet den Auftakt zu einer Reihe von „Wortwechseln“, die vom gleichnamigen Literaturnetzwerk organisiert werden. Dem Netzwerk gehören Dresdner Autor*innen sowie Akteur*innen aus dem kulturellen Leben der Stadt an und es setzt sich zum Ziel, gesellschaftlichen Dialog im Zeichen der Literatur zu befördern. Ermöglicht wird die Veranstaltung durch die Kooperation mit dem Societaetstheater Dresden, dem Verein Dresdner Literaturner e.V. sowie dem Literaturhaus Villa Augustin, gefördert durch die Landeshauptstadt Dresden.

Die Diskutanten:

Jana Simon:      

Foto: Frank-Rothe

Sie wurde 1972 in Potsdam geboren und lebt heute in Berlin. Sie studierte u. a. Osteuropawissenschaft, Politik und Publizistik und arbeitet seit 1997 als Journalistin u.a. für die taz, die Berliner Zeitung, den Tagesspiegel und die ZEIT. Für ihre Reportagen wurde sie u.a. mit dem Theodor-Wolff-Preis, dem Axel-Springer-Preis und mehrfach mit dem Deutschen Reporterpreis ausgezeichnet. Die Gespräche mit ihren Großeltern Christa und Gerhard Wolf veröffentlichte sie 2013 unter dem Titel „Sei dennoch unverzagt“. Im April erscheint ihr neuestes Buch „Unter Druck: Wie Deutschland sich verändert“.

Simon Strauß:  

Foto: Martin Walz

Er wurde 1988 in Berlin geboren und lebt heute in Frankfurt. Er studierte Altertumswissenschaft und Geschichte, promovierte mit einer Studie über Theodor Mommsen und Matthias Gelzer und arbeitet seit 2016 für den Feuilleton der FAZ. Hinsichtlich seines 2017 erschienenen Romans „Sieben Nächte“ wurde ihm vorgeworfen, mit seinem neoromantischen Ästhetizismus rechtes Gedankengut zu fördern. Im selben Jahr wurde ihm der Obermayer German Jewish History Award verliehen.

Kurzinfos:

Veranstalter: Literaturnetzwerk „Wortwechsel“, Societaetstheater Dresden, Dresdner Literaturner e.V., Literaturhaus Villa Augustin

Datum: 28.01.2019, 18:30 Uhr

Ort: Societaetstheater, An der Dreikönigskirche 1a, 01097 Dresden

Moderation: Torsten König

Eintritt: 10 EUR / ermäßigt 5 EUR

Gefördert durch die Landeshauptstadt Dresden.

Im Anschluss an die öffentliche Veranstaltung findet ein von „WortWechsel“ initiierter und organisierter, nicht öffentlicher Salon im Literaturhaus Villa Augustin statt. 40 geladene Gäste – Schriftsteller*innen, Verleger*innen, Buchhändler, Wissenschaftler, Literaturvermittler*innen – werden an verschiedenen Tischen miteinander ins Gespräch kommen und sich über das Spannungsfeld von Literatur und Politik auseinandersetzen.

In unserer gesellschaftlichen und medialen Situation, in der es häufig überhitzt zugeht, erscheint uns die Möglichkeit zu unaufgeregter, in die Tiefe gehender Kommunikation miteinander von zentraler Bedeutung zu sein, deshalb haben wir uns für das Format des Literarischen Salons mit seinem intimen Rahmen entschieden.

Als Salonnière wird Uta Hauthal die Gäste in Empfang nehmen, außerdem trägt sie mit Klavierimprovisationen zur Atmosphäre des Abends bei.

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